Ausarbeitung der Förderrichtlinien für Breitbandausbau und nationale IKT-Strategie dringend notwendig

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH (IOÖ) begrüßt die Ankündigung von Bundesminister Alois Stöger, die Förderrichtlinien für die technologieneutrale Vergabe der sogenannten Breitbandmilliarde rasch fertigzustellen, damit die Telekom-Unternehmen mit den Investitionen in ultraschnelle Breitbandnetze ehest möglich beginnen können.

Die Übernahme der Forderung der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH nach einem Breitbandbeschleunigungspaket zum raschen, unbürokratischen Ausbau der Telekom-Infrastruktur durch das BMVIT ist ebenfalls ein entscheidender Eckpfeiler in der Erreichung des Ziels der Europäischen Union, die Mitgliedstaaten bis 2020 flächendeckend mit 30 Mbit/s zu versorgen. Mit diesem Paket sollen u.a. bürokratische Hürden bei Baubewilligungsverfahren beseitigt werden, aber auch kostenintensive, unzeitgemäße Vorschriften, wie etwa die verpflichtende Papierrechnung, abgeschafft werden.

„Wenn die Abstimmung der Förderkriterien zwischen Bundesregierung und Telekom-Wirtschaft bis März 2015 abgeschlossen ist, schaffen wir bereits die Fertigstellung des flächendeckenden Ausbaus bis 2019, ein Jahr früher als von der Europäischen Union empfohlen. Somit hat Österreich jetzt die Chance die Wirtschaftsstandort-Qualität deutlich zu heben und sich im Ranking der IKT-Nationen klar zu verbessern.“, so die IOÖ-Vorstände Hannes Ametsreiter (CEO Telekom Austria Group), Andreas Bierwirth (CEO T-Mobile Austria) und Jan Trionow (CEO Hutchison Drei Austria).

Gleichzeitig wiederholen die führenden Telekom-Unternehmen Österreichs ihr Bekenntnis zum Investitionspakt, der vorsieht, dass jeder Euro öffentlicher Förderung von der Industrie verdoppelt wird. Damit würden dem Breitbandausbau nicht eine Milliarde, sondern zwei Milliarden Euro zur Verfügung stehen.

IKT-Strategie für Österreich rasch umsetzen

Die Forderung von Bundesminister Alois Stöger zur raschen Ausgestaltung der Eckpunkte der „IKT-Strategie für Österreich“, die von der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH gemeinsam mit dem KIG verfasst und im Regierungsprogramm verankert wurde, ist absolut zu unterstützen und sollte von allen Mitgliedern der Bundesregierung getragen und vorangetrieben werden. Dazu führen die Vorstände der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH  in diesen Wochen Gespräche mit Mitgliedern dieser Regierung, um bis Mitte 2015 einen von allen getragenen Umsetzungsplan zu entwickeln. Damit soll das Ziel erreicht werden, Österreich in die Top 5 der IKT-Nationen zu führen und damit Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum zu sichern.

 

Über die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH (IOÖ) versteht sich als Interessenvertretung aller Stakeholder im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Durch ihren Status als beratendes Organ im Kompetenzzentrum Internetgesellschaft (KIG) der österreichischen Bundesregierung kann sie direkt und unmittelbar IKT-Projekten zur Umsetzung verhelfen. Diese Kooperation soll vor allem zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft führen, die Österreich als Standort für Informations- und Kommunikationstechnologien erfolgreich positioniert und im Networked Readiness Index (NRI) voran bringt.