Breitband-Pakt Salzburg: A1, T-Mobile und Drei investieren bis zu 48 Mio. Euro

Salzburg, 1. Juni 2015. Salzburg auf der Datenhighway-Überholspur. Auf Initiative der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH (IOÖ) unterzeichneten heute Landeshauptmann Wilfried Haslauer und die CEOs der drei führenden Telekommunikationsunternehmen den Salzburg Breitband-Pakt. A1, T-Mobile und Drei werden in den kommenden zwei Jahren bis zu 48 Mio. Euro in den Breitbandausbau Salzburgs investieren. 

Dieser Investitionsschub lässt Salzburg beruhigt auf das Jahr 2020 blicken: Bis dahin werden nahezu 100% der Bevölkerung mit bis zu 100 Mbit/s, und die Hälfte sogar mit bis zu 150 Mbit/s versorgt sein. 

„Der Salzburg-Breitband-Pakt ist der Startschuss für den Ausbau eines zukunftsträchtigen, nachhaltigen Innovationsstandorts Salzburg. Durch die gemeinsame Initiative von Salzburg, A1, T-Mobile und Drei kann unser Bundesland die Agenda 2020-Ziele der Europäischen Kommission bereits vier Jahre früher als geplant erfüllen.“, sagte der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Bis Ende 2016 wird praktisch die gesamte Bevölkerung Salzburgs über Mobilfunk und leitungsgebunden eine schnelle Breitbandversorgung erhalten.

 „Breitband ist die Kern-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts. Was früher Autobahnen waren, sind heute Daten-Highways.Salzburg nutzt 2015 eine einmalige Chance: Durch Beteiligung Salzburgs an der Ausschreibung und durch den zusätzlichen Turbo des Breitband-Paktes Salzburg in Höhe von bis zu 48 Mio. Euro steht einer modernen Informationsgesellschaft nichts mehr im Wege“, so Hannes Ametsreiter, CEO der A1 und IOÖ-Vizepräsident.

Glasfaser-Internet für starke Unternehmens- und Forschungsstandorte sowie LTE für vor allem strukturschwache Gebiete werden Salzburg international noch wettbewerbsfähiger machen. „Wir unterstützen die Landesregierung in ihrem Bekenntnis zum beschleunigten Breitbandausbau. Der Breitband-Pakt vermeidet Doppelgleisigkeiten beim Ausbau und der Förderung von leistungsfähigem Internet in Salzburg mit allen verfügbaren Technologien, sowohl mit Mobilfunk als auch leitungsgebunden“ erklärte Andreas Bierwirth, CEO der T-Mobile und IOÖ-Vizepräsident.

Von Seiten des Landes wird eine Koordinierungsstelle die rasche Umsetzung des Breitbandpaktes vorantreiben und die Betreiber durch gezielte Maßnahmen, wie zum Beispiel Erleichterungen bei baulichen Maßnahmen oder Baubewilligungen, unterstützen. „Mit dem Pakt beschleunigen wir unser Ausbauprogramm und machen Salzburg gemeinsam zu einem Vorreiter in der modernen Breitbandkommunikation. Unsere Arbeiten an einer raschen flächendeckenden LTE-Versorgung sind bereits voll im Gange. Wir schließen damit erstmals die digitale Kluft zwischen den Ballungszentren und dem ländlichen Raum. Davon werden sowohl die privaten Haushalte als auch Unternehmen deutlich profitieren“, erläutert Jan Trionow, CEO von Drei und IOÖ-Vorstand.

 

Über die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH:

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH (IOÖ) versteht sich als Interessenvertretung aller Stakeholder im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Durch ihren Status als beratendes Organ im Kompetenzzentrum Internetgesellschaft (KIG) der österreichischen Bundesregierung kann sie direkt und unmittelbar IKT-Projekten zur Umsetzung verhelfen. Diese Kooperation soll vor allem zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft führen, die Österreich als Standort für Informations- und Kommunikationstechnologien erfolgreich positioniert und im Networked Readiness Index (NRI) voran bringt.

 

Foto: (c) LMZ/Neumayr/SB