Digitale Agenda Wien geht in die finale Phase

Der Entwurf steht ab sofort zur öffentlichen Diskussion unter www.digitaleagenda.wien zur Verfügung. Die Diskussion läuft noch bis 29. April 2015.

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH begrüßt die Initiative der Stadt Wien für eine Digitale Agenda Wien, da es notwendig ist, Rahmenbedingungen für IT auch auf regionaler bzw. kommunaler Ebene zu entwerfen.

„Die Digitale Agenda der Stadt Wien stellt außerdem eine wichtige und notwendige Ergänzung für die nationale IKT-Strategie dar. Wien, als eine der lebenswertesten Städte, kann durch eine eigene Digitale Agenda und einer Smart City Initiative nur profitieren und zum Aushängeschild für ganz Österreich werden. Auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit würde dadurch maßgeblich gefördert.“, so DI Harald Leitenmüller, Vorstandsmitglied der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH und CTO Microsoft Österreich.

Von rund 385 Wienerinnen und Wiener wurden rund 172 Ideen eingebracht, welche von fachspezifischen Arbeitsgruppen diskutiert und erörtert wurden. Auf dieser Basis wurde ein erster Entwurf der Agenda erstellt, welcher ab sofort auf der Partizipationsplattform www.digitaleagenda.wien zur öffentlichen Diskussion zur Verfügung steht. Alle Interessierten sind eingeladen, zusammengefasste Ergebnisse kritisch zu durchleuchten, Textpassagen zu kommentieren und ihre Meinung bis 29. April 2015 kundzutun. 

Die Digitale Agenda Wien hat das Ziel, die Anforderungen an die Informations- und Kommunikationstechnologien der zukünftigen „Smart City Wien“ aus der Sicht von Bürgerinnen und Bürger, der Wirtschaft, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu analysieren. Es soll ein „IKT Zukunftspfad“ in einem gemeinsamen Prozess erarbeitet und klare Visionen und Maßnahmen für die notwendige IT der Stadt Wien vorgegeben werden. 

 

Die nationale IKT-Strategie


Die IOÖ und das KIG haben bereits gemeinsam eine nationale IKT-Strategie für die Jahre 2014-2018 vorgestellt, welche 2013 von der Bundesregierung beschlossen wurde. Ziel ist es, Österreich als IKT-Top-Nation in Europa zu positionieren. Eine Analyse der IKT-Spitzennationen hat gezeigt, dass eine Konzentration auf einige wenige Exzellenzfelder die Effektivität einer IKT-Strategie erhöht. Diese sogenannten „Speerspitzen“ sind Bildung, Gesundheit und Unternehmen. Die ausgearbeitete nationale IKT-Strategie finden Sie unter folgendem Link

 

Über die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH (IOÖ) versteht sich als Interessenvertretung aller Stakehol-der im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Durch ihren Status als beratendes Organ im Kompetenzzentrum Internetgesellschaft (KIG) der österreichischen Bundesregierung kann sie direkt und unmittelbar IKT-Projekten zur Umsetzung verhelfen. Diese Kooperation soll vor allem zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft führen, die Österreich als Standort für Informations- und Kommunikationstechnologien erfolgreich positioniert und im Networked Readiness Index (NRI) voran bringt.