Digitalisierung ist der Schwerpunkt im neuen Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018

Wichtige Empfehlungen der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH sind durch das heute vorgestellte neue Arbeitsprogramm der Bundesregierung berücksichtigt. Österreich befindet sich somit am Weg zu den Top-Digitalisierungsnationen.

 

Für die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH ist das neue Regierungsprogramm, die darin befindlichen konkreten Maßnahmen und geplanten Umsetzungsschritte ein Meilenstein in der österreichischen Digitalisierungspolitik. „Mit dem nun vorliegenden Arbeitsprogramm hat Österreich einen gezielten Weg eingeschlagen, der uns an die internationale IKT-Spitze bringen kann. Besonders erfreulich aus Sicht der Internetoffensive Österreich ist, dass neben den Infrastrukturthemen auch Maßnahmen für die Digitalisierung der Bildung, Anreize für Unternehmen im Bereich der Beschäftigungspolitik und für die Forschungsförderung gesetzt werden“, so DI Norbert Schöfberger, IOÖ-Präsident und Geschäftsführer Hewlett Packard Enterprise Österreich.

 

Klarer Plan: Österreich wird 5G Vorreiter

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH begrüßt den erneuten Beschluss 5G Vorreiter werden zu wollen und appelliert an die Bundesregierung, die 5G Strategie gemeinsam auszuarbeiten und in den Dialog mit den betroffenen Unternehmen zu treten. Nur gemeinsam kann 5G - das neue Ökosystem der Digitalisierung - so umgesetzt werden, sodass die neuen Möglichkeiten im Bereich e-Government, e-Health, Industrie 4.0 und dem automatisierten Fahren bestens für alle User genutzt werden können.

Besonders hervorzuheben ist die Entscheidung der Bundesregierung, einige wichtige Maßnahmen zu setzen, um Breitbandausbau in Österreich schneller und kostengünstiger zu gestalten. Durch die Abschaffung der verpflichtenden Papierrechnung, der Senkung von Verwaltungsabgaben auf digitale Infrastruktur sowie der Einrichtung eines One-Stop-Shops in jedem Bundesland für zukünftige Genehmigungsverfahren haben die österreichischen Investoren in Telekominfrastruktur wieder Augenhöhe im europäischen Wettbewerb, um die Ziele der Breitbandstrategie 2020 für Österreich realistisch erreichen zu können.

 

Digitalisierung in der Bildung – ein entscheidender Schritt für die Zukunft Österreichs

Mit den Jugendlichen von heute werden die Arbeitnehmer von morgen ausgebildet. Um diesen eine bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten, müssen die Möglichkeiten der Digitalisierung genutzt werden. Durch die neuen Vorhaben im Bildungsbereich, wie den Breitbandanschluss für alle Schulen bis 2020/2021, der Ausstattung von Pädagogen sowie Schülern mit Laptops und Tablets, ist der österreichische Schulunterricht der Zukunft näher gerückt und die Wettbewerbsfähigkeit der Österreicher wurde gesteigert. "Mit der Verankerung der digitalen Grundbildung, wie auch der Medienbildung in allen Lehrplänen ab der Volksschule wie auch der Sekundarstufe I ist ein wesentliches Anliegen der Internetoffensive Österreich erfüllt worden. Die jungen Menschen werden nun über die Chancen, Möglichkeiten, Risiken und Tücken der digitalen Welt aufgeklärt und erhalten nachhaltiges Know-How für ihren weiteren Lebensweg“, so Präsident Schöfberger.

 

Wirtschaftswachstum durch Digitalisierung weiter fördern

Die Digitalwirtschaft ist für das österreichische Wirtschaftswachstum einer der bedeutsamsten Faktoren. Die nun vorgestellten Maßnahmen zeigen, dass auch die Bundesregierung die Wichtigkeit der Digitalwirtschaft für Wachstum und Wohlstand erkannt hat und den Appell der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH nach einer vorzeitigen Abschreibung (wenn auch nur für körperliche Anlagegüter) wahrgenommen hat. Die Ankündigungen einer vorzeitigen Abschreibung ab 1. März 2017 für Unternehmen ab 250 Personen in der Höhe von 30% ermöglicht es vielen Betrieben durch die Anschaffung neuer Anlagen und Maschinen, die digitale Transformation besser und leichter zu bewältigen. Eine weitere, deutliche Verbesserung für Unternehmen ist die angekündigte Reduktion der Lohnnebenkosten um 50% in den nächsten drei Jahren. Damit wurde eine wesentliche Forderung der Internetoffensive erfüllt. Abschließend Schöfberger dazu: „Durch diese und andere Maßnahmen ist Österreich am Weg zur IKT-Spitze. Das Ziel, unter die TOP 5 Nationen im NRI zu kommen ist wieder ein Stück näher gerückt. Nun gilt es diese Vorhaben und Maßnahmen auch umzusetzen.“

  

Über die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH:

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH (IOÖ) versteht sich als digitaler Branchenverband, der die Interessen der IKT-Wirtschaft in Österreich mit dem Ziel bündelt, den IKT-Standort Österreich erfolgreich in die Zukunft zu bringen und international wettbewerbsfähig zu machen. Die IOÖ vertritt die größten IT- und TK-Leitunternehmen in Österreich und ist über den wissenschaftlichen Beirat mit den führenden Universitäten des Landes eng verbunden. Durch den Status als beratendes Organ im Kompetenzzentrum Internetgesellschaft (KIG) der österreichischen Bundesregierung kann der Verein direkt und unmittelbar IKT-Projekten zur Umsetzung verhelfen. Diese Kooperation soll vor allem zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft führen, die Österreich als Standort für Informations- und Kommunikationstechnologien erfolgreich positioniert. Die IOÖ ist seit Anfang 2016 auch offizielles Mitglied der Vereinigung DIGITALEUROPE, um die Positionierung als wettbewerbsfähiges Land im europäischen IKT-Vergleich zu sichern und weiter zu stärken.