Gefahren für Breitbandausbau in Österreich: Politik und Wirtschaft müssen gegensteuern

Arbeitskreis-Sitzung „Infrastruktur und Sicherheit“ am 8. Mai 2014. 

Aktuell kämpft die österreichische Telekommunikations-Branche mit schwerwiegenden europäischen und nationalen politischen Entscheidungen, die einen effizienten Infrastruktur-Ausbau in Österreich entschleunigen.

Auf europäischer Ebene drohen den Telekommunikations-Unternehmen durch neue EU-Regulierungen bei Roaming und Netzneutralität, Umsatzverluste in vielfacher Millionenhöhe. Im Rahmen der letzten Infrastruktur-Sitzung der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH (IOÖ) am vergangenen Donnerstag, warnte die Branche vor einer erneuten nationalen Belastungswelle durch die Einführung einer gerätegebundenen Festplattenabgabe, sowie dem Komplett-Entfall der „Breitbandmilliarde“. 

Es bedarf dringender Investitionen in eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur, um die Hohe Qualität des Wirtschaftsstandorts Österreich abzusichern. „Gegen diese Belastungswellen muss gegengesteuert werden, damit die österreichische IKT-Branche weltweit wettbewerbsfähig bleiben kann. Ziel ist es, den Wirtschaftstandort Österreich durch nachhaltige IKT-Infrastruktur zu stärken. In vielen Bereichen ist eine Vorab-Positionierung der Branche essentiell, um gestärkt auftreten zu können“, so die beiden Arbeitskreis-Leiter Mag. Michael Jungwirth (A1 Telekom Austria) und Dr. Klaus Steinmaurer (T-Mobile Austria). 

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH fordert von den politischen Entscheidungsträgern regulatorische Rahmenbedingungen zu schaffen, die das Voranschreiten moderner,  innovativer Technologien bestmöglich fördern. Darüber hinaus unterstützt die INTERNETFFENSIVE ÖSTERREICH die rasche Implementierung der österreichischen Cyber-Security Strategie des Innenministeriums (BMI).

 Foto: flown/pixelio