INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH begrüßt den Vorstoß des BMVIT zur Breitbandoffensive

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH unterstützt die Ankündigung von Bundesministerin Doris Bures, Investitionen in den Breitbandausbau zu forcieren und damit die angekündigte Breitbandmilliarde rasch umzusetzen. 

Die anstehenden Budgetverhandlungen sind der richtige Zeitpunkt, Nägel mit Köpfen zu machen und die erforderlichen Mittel für den Breitbandausbau in Österreich im Budgetplan der nächsten Jahre zu verankern.

Die von der Infrastrukturministerin erklärten Ziele entsprechen vollinhaltlich den Anliegen der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH, das sind insbesondere die „Erhöhung der Breitbanddurchdringung und -nutzung“ sowie „Internet als Chance für alle“. Bis zum Jahr 2020 sollen ultraschnelle Verbindungen von mindestens 100 Mbit/s für alle österreichischen Haushalte und Unternehmen verfügbar sein. Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH begrüßt die gesetzten Aktivitäten des BMVIT und unterstützt die aktuellen Entwicklungen. 

Die Absicht, die Erlöse aus der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen für die Digitale Offensive zu verwenden, darf kein bloßes Lippenbekenntnis bleiben, sondern erfordert rasche Umsetzung. Diese Breitbandmilliarde muss für den Netzausbau aller Betreiber technologie- und wettbewerbsneutral zur Verfügung gestellt werden, so die Forderung der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH.

Dr. Hannes Ametsreiter, Vizepräsident der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH und CEO der Telekom Austria Group:

„Wir unterstützen die Digitale Agenda der EU, die zum Ziel hat, dass die Kunden mehr Bandbreite bekommen, denn in einer digitalen Gesellschaft gehört gute Infrastruktur zur Lebensqualität und wird immer mehr zum Standortfaktor. Die Breitband-Milliarde wäre der dringend notwendige Turbo für den Ausbau im ländlichen Raum bzw. in strukturschwächeren Regionen.“

Dr. Andreas Bierwirth, Vorstand der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH und CEO der T-Mobile Austria:

„Der OECD-Vergleich zeigt, dass Österreich in der Verbreitung von Breitband-Internet bei der Zahl der Anschlüsse großen Aufholbedarf hat. Mit der Auktion wurden der Industrie zwei Milliarden Euro an Investitionskapital entzogen, darum ist es jetzt besonders wichtig, dass die daraus finanzierte Breitbandförderung gemeinsam nutzbare Strukturen schafft wie Mobilfunkstandorte in entlegenen Regionen oder Transmission, die von allen Betreibern genutzt werden kann. Darüber hinaus erwarten wir von der Regulierung die Möglichkeit, dass Betreiber beim Ausbau der Netzinfrastruktur kooperieren können, da dies Kosten senkt und so hilft, das niedrige Gebührenniveau zu erhalten.“