INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH begrüßt Urheberrechtsnovelle ohne Festplattenabgabe

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH begrüßt, dass die gestern eingebrachte Novelle des Urheberrechts keine Festplattenabgabe beinhaltet. Eine solch technologiefeindliche Abgabe hätte zu enormen Zusatzbelastungen für Konsumenten und Wirtschaft geführt.

Die führenden IKT-Unternehmen Österreichs treten weiterhin für einen breiten Stakeholder-Dialog ein, im Zuge dessen bestehende Lösungsmodelle bzw. neue Vergütungsmöglichkeiten diskutiert werden, um eine tragfähige und evidenzbasierte Abgeltung für Kulturschaffende zu finden. Unabdinglich für eine sachliche Diskussion ist die Erhebung der tatsächlichen Einnahmeverluste der Kulturschaffenden durch Privatkopien. Erst danach lässt sich eine faire und zeitgemäße Lösung, auch in Hinblick auf die erhöhte Streaming-Nachfrage von Kunden und sich ändernden Trägermedien für Privatkopien, erarbeiten.

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH plädiert weiterhin für die Einberufung eines „Round Table“, an dem in einer politischen Diskussion unter Einbeziehung aller beteiligter Stakeholder an einem technologieneutralen Lösungsmodell gearbeitet wird.

 

Über die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH (IOÖ) versteht sich als Interessenvertretung aller Stakeholder im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Durch ihren Status als beratendes Organ im Kompetenzzentrum Internetgesellschaft (KIG) der österreichischen Bundesregierung kann sie direkt und unmittelbar IKT-Projekten zur Umsetzung verhelfen. Diese Kooperation soll vor allem zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft führen, die Österreich als Standort für Informations- und Kommunikationstechnologien erfolgreich positioniert und im Networked Readiness Index (NRI) voran bringt.