INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH begrüßt Vorstoß der EU-Kommission zu zukunftsfitten Binnenmarkt


Einheitliche Rahmenbedingungen ermöglichen österreichischen Telekommunikationsunternehmen internationale Wettbewerbsfähigkeit im digitalen Zeitalter.

 

Die EU-Kommission präsentierte heute mit ihrer Strategie 16 Initiativen für einen einheitlichen, digitalen Binnenmarkt. Als Hebel für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort Europa werden Themen wie das Überwinden von geografischen Grenzen, Copyright, Cloud-Computing sowie die Nutzung von Big Data und dem Internet der Dinge identifiziert. Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH sieht in der Strategie einen Vorstoß für die Europäisierung des Gesetzesrahmens für Telekommunikationsunternehmen. 

 

Flächendeckende Infrastruktur Voraussetzung für erfolgreichen Binnenmarkt

„Eine fortschrittliche Infrastruktur stellt die Voraussetzung für erfolgreiche nationale IKT-Strategien dar. Gesellschaftliche Anliegen wie e-health, IKT-Bildung oder die Digitalisierung von Kulturgütern können mit einem flächendeckenden Breitbandausbau auch dünn besiedelte Regionen erreichen und in Folge Wachstum und Wohlstand sicherstellen“, erklärt Andreas Bierwirth, Vizepräsident der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH und CEO der T-Mobile Austria. Um die Initiativen der EU-Kommission nun rasch umsetzen zu können, fordern die Telekommunikationsunternehmen eine rasche gesetzliche Lösung, wie Hannes Ametsreiter, Vizepräsident der IOÖ und CEO der Telekom Austria Group, erklärt: "Wir unterstützen die europäische Vision eines einheitlichen Binnenmarktes. Es müssen jetzt Planungssicherheit für die Unternehmen sichergestellt und Anreize für Investitionen gesetzt werden. Was in der Strategie fehlt, sind konkrete Maßnahmen, um Europa wieder an die Weltspitze im Bereich IKT zu führen“.

 

Breitbandausbau forcieren – Wachstum fördern

Grundlegende Voraussetzung für einen modernen Markt ist ein flächendeckender Breitbandausbau. Nur 25% der Europäerinnen und Europäer empfangen 4G in deren Städten. In ländlichen Gebieten ist die Zahl noch geringer. Dort sind nur 4% der Bevölkerung in der Lage, das 4G-Netz zu nutzen. Zum Vergleich: 90% aller US-Bürgerinnen und Bürger haben einen 4G-Zugang. Die EU-Kommission verabsäumt in ihrer Strategie konkrete Maßnahmen zu nennen, um einen flächendeckenden Breitbandausbau umgehend voranzutreiben.

 

Über die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH (IOÖ) versteht sich als Interessenvertretung aller Stakeholder im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Durch ihren Status als beratendes Organ im Kompetenzzentrum Internetgesellschaft (KIG) der österreichischen Bundesregierung kann sie direkt und unmittelbar IKT-Projekten zur Umsetzung verhelfen. Diese Kooperation soll vor allem zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft führen, die Österreich als Standort für Informations- und Kommunikationstechnologien erfolgreich positioniert und im Networked Readiness Index (NRI) voran bringt.