INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH fordert Breitbandmilliarde - Breitbandoffensive ist Gebot der Stunde

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH fordert weiterhin die Ausschüttung der Breitbandmilliarde.

„Die Breitbandmilliarde stammt aus den Erlösen der Frequenzauktion. Darum ist es wichtig, dass die daraus resultierende Förderung technologieneutral erfolgt. Insbesondere die LTE-Technologie gibt Möglichkeiten, rasch Breitband in dünn besiedelte, ländliche Regionen zu bringen“, erklärt Andreas Bierwirth, CEO T-Mobile Austria GmbH und Vizepräsident der IOÖ. In einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag forderte Infrastrukturministerin Bures den Einsatz der in ihrem Ressort für den Breitbandausbau gebildeten Rücklage. 

Infrastrukturministerin Doris Bures hält an ihren Investitionsplänen für den flächendeckenden Hochleistungsbreitband-Ausbau bis 2020 fest. So könnten erste Investitionen für den dringend benötigten Breitbandausbau in Österreich schon im Jahr 2015 starten. „Wenn Österreich im Standort-Wettbewerb nicht noch weiter zurückfallen möchte, muss die geplante Breitbandmilliarde unbedingt heuer noch auf Schiene gebracht werden“, so Jan Trionow, CEO der Hutchison Drei GmbH und IOÖ-Vorstand.

Im Rahmen der Pressekonferenz stellte Infrastrukturministerin Bures unmissverständlich klar, die Rücklagen für Investitionen in den Breitbandausbau einsetzen zu wollen.  Infrastrukturinvestitionen müssen rasch getätigt und Projekte umgesetzt werden, um einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort halten zu können. „Vor allem  im ländlichen Raum muss der Breitbandausbau mit entsprechendem Diensteangebot vorangetrieben werden, denn Breitbandverfügbarkeit ist Standortfaktor. Durch eine gute Infrastruktur können Betriebsansiedelungen forciert und Abwanderungen verhindert werden“, so Hannes Ametsreiter, CEO der A1 Telekom Austria AG und IOÖ-Vizepräsident.

 

Foto: Tim Reckmann/pixelio