IOÖ fordert IKT-Offensive

INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH: Nur mit IKT-Offensive ist zukünftig Wirtschaftswachstum möglich:"Etwa ein Drittel des Wirtschaftswachstums kommt von IKT-Sektor - nur gezielte Förderung von Exzellenzbereichen bringt Österreich ins Top-Ranking der IKT-Nationen."

 

Am 10. IT & Beratertag in der Wiener Hofburg am 6. Dezember 2012 betonte die Internetoffensive Österreich (IOÖ) die Notwendigkeit der Förderung des IKT-Sektors, um das Wirtschaftswachstum und die gesellschaftspolitische Entwicklung Österreichs voranzutreiben. IKT betrifft nahezu alle Lebensbereiche des Menschen und ist daher kein rein kommerzieller Faktor, sondern auch ein allgemein politisches Phänomen, dem man sich nur mit einem Schulterschluss aller gesellschaftspolitischen Gruppierungen erfolgreich nähern kann.
 Rudolf Kemler, Vorstand der ÖIAG und Präsident der IOÖ, hebt die Bedeutung von innovativen IKT-Ideen hervor, von denen schließlich auch alle anderen Wirtschaftssektoren profitieren. Besondere gesellschaftspolitische Bedeutung misst Kemler der Rolle von IKT im Gesundheitsbereich bei. Vielversprechendes Leuchtturmprojekt ist die von der IOÖ unterstützte "Soziale Modellregion". Bereits im nächsten Jahr soll dazu eine Durchführungsstudie in Kärnten abgeschlossen sein und vor allem älteren Menschen die Möglichkeit bieten, ein selbstbestimmtes Leben durch IKT-Anwendungen zu führen. "Österreichische IKT-Start-Ups können sich gegen weltweite Konkurrenz durchsetzen", wie Hannes Ametsreiter, CEO der A1 Telekom Austria und Vize-Präsident der IOÖ, anschaulich am Beispiel der "runtastic" App zeigt. Solche österreichischen Erfolge hervorzuheben, fordert auch Harald Leitenmüller, CTO der Microsoft Österreich GmbH und Vorstand der IOÖ: "Österreich sollte seine Exzellenzbereiche aufweisen, ausbauen und gezielt Projekte dahingehend fördern". Als Leiter des Arbeitskreises "Bildung und Generationen" präsentierte er die Idee eines weiteren Leuchtturmprojekts der IOÖ, den "Home Office Day". Als Vorbild dafür dient die Schweiz, die verbesserte Kommunikation der Mobilität von Menschen vorzieht. Nikolaus Futter, Geschäftsführer der Compass-Verlag GmbH und Vorstand der IOÖ, sieht als wesentlichen Eckpfeiler einer Gesellschaft, "wie eine Nation mit ihrem Kulturschatz umgeht. Dabei handelt es sich nicht nur um ein rein gesellschaftspolitisches Anliegen, sondern auch um eine kommerzielle Chance für sämtliche Kultur- und Tourismuseinrichtungen, neue Vermarktungs- und Geschäftsfelder zu entwickeln". In diesem Sinne betrifft ein aktuelles Projekt die Erarbeitung einer nationalen Digitalisierungsstrategie, damit österreichische Kulturgüter für zukünftige Generationen digital verfügbar gemacht werden und nicht verloren gehen können. Von der IOÖ initiiert und als bereits erfolgreich umgesetzt gilt das "Open Governmental Data"-Portal des Bundes. Hier werden Daten und Informationen öffentlicher Stellen für die Entwicklung nützlicher IKT-Anwendungen für BürgerInnen bereitgestellt. Der Förderverein Internetoffensive Österreich ist ein Zusammenschluss wesentlicher österreichischer IKT-Unternehmen wie Telekom Austria Group, Compass-Verlag, HP, IBM, Microsoft, Orange, Raiffeisen Informatik Consulting, T-Mobile und WH Medien. Der Förderverein Internetoffensive Österreich organisiert und trägt die große Organisationsplattform Internetoffensive Österreich, die als vereinsrechtlich organisierte Interessensvertretung Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in die Arbeit des "Kompetenzzentrums Internetgesellschaft" der Bundesregierung mit einbindet.