Konsultation zum TKG: Gemeinsame Sichtweise der Branche

Das BMVIT konsultiert derzeit die Marktteilnehmer in Bezug auf eine Novelle zum Telekommunikationsgesetzes aus dem Jahr 2003. 

Als übergreifende Interessenvertretung der österreichischen IKT-Stakeholder hat die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH eine gemeinsame und abgestimmte Sichtweise der Netzbetreiber erarbeitet und diese dem BMVIT im Rahmen der aktuellen Konsultation übermittelt.

 

Zentrales, gemeinsames Branchenanliegen ist es, Belastungen ohne klaren Mehrwert zu vermeiden und damit unbeabsichtigte Verschlechterung in Sachen Netzwerkqualität und -ausbau für die österreichischen Bürger auszuschliessen. Letztlich wird jeder Euro, der in Administrations- und Belastungspakete investiert werden muss, dem standortpolitisch wichtigen Breitbandausbau vorenthalten. Gerade in Anbetracht des derzeit stattfindenden Wettlaufes um die beste IKT-Infrastruktur in Europa sind solche Eingriffe in einen ohnehin überaus wettbewerbsintensiven Markt wie Österreich kritisch.

 

Die Novelle soll die notwendige Umsetzung der Richtlinie 2014/61/EU über Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen für die elektronische Kommunikation sicherstellen. Sie soll einerseits die enormen Investitionskosten der Betreiber reduzieren und andererseits den raschen und effizienten Ausbau der IKT-Infrastruktur zum Wohle aller Bürgerinnen bzw. Bürger sicherstellen.

 

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH freut sich auf einen konstruktiven Fachdialog über die Möglichkeiten eines noch rascheren und effizienteren Infrastruktur-Ausbaues mit Hilfe der vorliegenden Novelle. Gemeinsam mit allen Markteilnehmern soll auch in Zukunft eine erstklassige Versorgung mit IKT-Breitbandinfrastruktur für Österreich sichergestellt werden.

 

Über die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH:

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH (IOÖ) versteht sich als Interessenvertretung aller Stakeholder im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Durch ihren Status als beratendes Organ im Kompetenzzentrum Internetgesellschaft (KIG) der österreichischen Bundesregierung kann sie direkt und unmittelbar IKT-Projekten zur Umsetzung verhelfen. Diese Kooperation soll vor allem zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft führen, die Österreich als Standort für Informations- und Kommunikationstechnologien erfolgreich positioniert und im Networked Readiness Index (NRI) voran bringt.

 

 

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